Home | deutsch | Legals | KIT

Geophysik

Die Geophysik verbindet, wie der Name schon sagt, die Geowissenschaften mit der Physik. Sie beschäftigt sich in erster Linie mit den physikalischen Eigenschaften unseres Planeten. So werden beispielsweise Vorgänge in der Erdkruste oder dem Erdinneren erforscht - die Seismologie und die Vulkanologie sind bekannte Gebiete. Mit Hilfe geophysikalischer Methoden können aber nicht nur Vulkane und Erdbeben erforscht werden, auch das Auffinden von Rohstoffen wie Erdöl oder Wasser oder die Untersuchung Von Endlagerstätten oder Deponien sind wichtige Bereiche, mit denen sich die Geophysik beschäftigt.

In geoelektrische Untersuchungen werden in den Boden über einem zu vermessenden Gebiet, in bestimmten Abständen elektrische Sonden gesteckt, über die ein Strom eingespeist wird. Über die gemessene Widerstandsverteilung über das ganze Areal können schließlich Rückschlüsse über die Beschaffenheit des Untergrundes gezogen werden. Die Messungen finden natürlich vor Ort im Feld statt, im Schülerlabor steht jedoch dafür ein Modellversuch zur Verfügung, der das Prinzip der Feldmessung sehr genau in kleinerem Maßstab nachbildet. So besteht die Möglichkeit, solche Messungen wetterunabhängig und in ungefährlichen Dimensionen durchführen zu können. Lesen Sie hier mehr zur Geoelektrik.

Fulgurite, oder auch Blitzröhren genannt, sind Gebilde, die enstehen, wenn ein Blitz beispielsweise in Sand oder Felsen einschlägt. Dabei entstehen so hohe Temperaturen, dass Sand oder Gestein aufgeschmolzen wird und ersterer beispielsweise verglast. In unserem Experiment, in dem im Labormaßstab künstliche Blitze erzeugt werden, um solche Objekte zu erzeugen, bekommt man eine beindruckende Erkenntnis über die Wirkung dieser Naturgewalt. Lesen Sie hier mehr zum Fulguritexperiment.