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Workshop Kriminal- und Spionagetechnik

Dieser Workshop hat seine Besonderheit darin, dass er etwas anders abläuft als unsere üblichen Schülerlabor-Experimente: Hier gibt es am Ende ein Rätsel zu lösen! Um aber keine falschen Erwartungen zu wecken, muss zunächst gesagt werden, dass wir hier nicht die Realität der Arbeit kriminaltechnischer Institute abbilden können und wollen. Zum Einen ist die dort eingesetzte Technik häufig sehr speziell und teuer, zum anderen sehr interdisziplinär. Da dies ein Physik-Schülerlabor ist, wollen wir daher beim Thema bleiben und nur physikalische Methoden einsetzen. Was in unserem Workshop aber durchaus an die Realität angelehnt ist: Um den Fall am Ende zu lösen, müssen mit akribischen wissenschaftlichen Methoden alle Spuren und Hinweise untersucht und sprichwörtliche und buchstäbliche Schranken überwunden werden. Nur wenn alle Hinweise zusammengetragen und alle Aufgaben gelöst sind, kann auch der Fall gelöst werden.

Was die Lehrer über den Workshop wissen wollen: Die physikalische Inhalte des Workshops sind an den Stoff der Kursstufe angelehnt und gehen etwas darüber hinaus. Die Experimente stammen vor allem aus der Modernen Physik (Laseranwendungen, Interferenzphänomene, Spektroskopie, elektromagnetische Wellen in Form von Infrarotlicht-Anwendungen, Funkanwendungen, Fluoreszenz) und es gibt Ausflüge in die Mechanik/Akustik (Ballistik, Schwingungen, Bewegungsgleichungen, akustische Frequenzanalyse). Ihre Schüler werden in Gruppen eingeteilt und müssen mit Hilfe physikalischer Experimente zu obigen Themen ihre jeweiligen Aufgaben lösen. Die Aufgaben sind nicht immer ganz klar formuliert, sodass auch etwas Nachdenken und Problemlösen gefragt ist. Jeder Gruppe steht aber eine betreuende studentische Hilfskraft zur Seite.

Was Euch Schüler erwartet: In diesem Workshop könnt Ihr Physik einmal richtig anwenden. Die Story ist teilweise ein bisschen weit hergeholt - das geben wir zu - aber am Ende ist das Rätsel schon eine runde Sache. Ihr solltet hier mit physikalischem Sachverstand aber auch mit Spaß am Knobeln und Experimentieren herangehen. Das Ganze ist ein bisschen wie Escape-Room Szenarien aufgebaut - also die Story nicht zu ernst nehmen und mit einem Augenzwinkern betrachten... Auf der anderen Seite lernt Ihr hier nebenbei aber ganz ernsthaft interessante Experimente, Geräte und physikalische Methoden kennen, die auf Oberstufen-Schulwissen basieren und auch darüber hinausgehen - Ihr seid also auch fachlich gefordert!

Wir danken der Firma PCE Deutschland GmbH für die Unterstützung des Workshops.