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Aufbau

Bei der Konzeption des Aufbaus wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass

  • bekannte Komponenten verwendet werden, und diese einfach und übersichtlich angeordnet sind, so dass die Schüler die Funktionsweise leicht verstehen können,
  • der Prozess der Mikrostrukturierung von den Schülern eigenhändig und direkt durchgeführt werden kann,
  • die zu bearbeitenden Proben leicht ausgetauscht werden können,
  • die Lasersicherheit gewährleistet ist.

Der Aufbau ist unten zu sehen: Das linke Bild zeigt den gesamten Aufbau ohne Laserschutzabdeckung inkl. UV-Laser (Superstrahler), im rechten Bild ist nur der Aufbau zur Strukturierung im Schutzgehäuse gezeigt: Der Aufbau besitzt auf der linken Seite einen Eingang für den Superstrahler (7), dessen Strahl (Wellenlänge 337 nm) über ein System von Linsen (3 und 4), Spiegeln (z.B. 2) und einem Strahlteiler auf ein stark fokussierendes Mikroskopobjektiv (5) gerichtet wird.

 

Aufbau Mikrostrukturierung gesamt Aufbau Mikrostrukturierung

 

 

Die Spiegel sind vor allem für eine einfache Justage wichtig, die Linsen dienen zur Verringerung der Strahlbreite.
Der Strahlteiler dient einerseits als Spiegel für den Laser, anderseits gelangt durch ihn das Licht von der Probe zur Kamera.
Das vom Mikroskop fokussierte Laserlicht fällt auf den Positionierungstisch (6), welcher mit weißem Papier belegt ist, um den unsichtbaren UV-Laser mittels Fluoreszenz sichtbar zu machen. Der Mikropositioniertisch wird über zwei Steuerwürfel (1) angesteuert, die per Computer programmiert werden können. Die Firmensoftware wurde geeignet erweitert, um im Schülerlabor eine sehr einfache Steuerung über die PC-Tastatur zu ermöglichen, ähnlich wie bei einem Computerspiel.

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